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Sri Lanka ( früher Ceylon) ist ein asiatischer Inselstaat im Indischen Ozean

Kurzdaten
Hauptstadt Colombo
Staatsform Republik
Währung Rupie (SLRe)
Fläche 65.610 km²
Bevölkerung 19,9 Mio
Sprachen Singhalesisch (offiziell und Nationalsprache) 74 %, Tamilisch (Nationalsprache), Englisch
Religionen Buddhisten 70 %, Hinduisten 15 %, Christen 8 %, Muslime 7 %
Stecksysteme 230V/50Hz
Telefonvorwahl +94
Internet TLD .lk
Zeitzone MEZ+5h

 

Regionen

Sri Lanka ist in acht Verwaltungsbezirke unterteilt: Central, North Central, North Eastern, North Western, Sabaragamuwa, Southern, Uva, Western.

Anreise

Die Anreise erfolgt zwingend durch die Luft oder über das Wasser, wobei das Ziel normalerweise Colombo (bzw. der Internationale Bandaranaike Airport ist. Eine Anreise per Bahn, Bus oder Auto ist nur bis Südindien möglich.

Städte

- Kandy - schöne Stadt im Zentrum der Insel, Ort     des Zahntempels
- Jaffna - Tamilenhochburg im äußersten Norden
- Punguduthivu
- Mannar
- Colombo - Hauptstadt an der Westküste
- Galle - Hafenstadt mit holländischem Fort
- Hatton - Stadt im Hochland, nähe Adams Peak
- Pinnawela - Dorf mit Elefantenwaisenhaus
- Trincomalee - Tamilenstadt an der Ostküste
- Kalutara - Strandort an derSüdwestküste
- Tissa - Südostküsste, nähe Yala Park
- Hikkaduwe - Surfer

Weitere Ziele

- Hochland
- Küste
- Nationalparks
- Vogelschutzreservate
- Elefantenwaisenhäuser
- Teeplantagen ein riesiger
liegender Buddha 
ein Comic-Tempel
- Adam's Peak
- Nurelia (Nuwara Eliya)

Sri Lanka, bis 1972 Ceylon (amtlich: Demokratische Sozialistische Republik Sri Lanka) ist ein Inselstaat im Indischen Ozean 31 km vor der Südspitze des Indischen Subkontinents. Die Insel wird auch Perle des Indischen Ozeans genannt und hat ca. 20 Millionen Einwohner.

Durch ihre Lage bildet die Insel einen strategischen Knotenpunkt für die Seefahrt zwischen West- und Südostasien. Sie war eines der Zentren des antiken Buddhismus. Heute ist das Land eine multireligiöse und multiethnische Nation, in der neben dem Buddhismus vor allem der Hinduismus, das Christentum und der Islam bedeutende Religionen sind. Die Singhalesen machen den größten Teil der Bevölkerung aus. Die Tamilen stellen die größte Minderheit. Andere ethnische Minderheiten sind die Moors, Malaien, Burgher und die sri-lankischen Ureinwohner, die Veddas. Sri Lanka ist bekannt für die Produktion und den Export von Tee, Kaffee, Kautschuk und Kokosnüssen. Die Insel ist aufgrund ihrer landschaftlichen Schönheit und ihres reichen Kulturerbes ein beliebtes Touristenziel.

Sri Lanka wurde über zwei Jahrtausende von verschiedenen lokalen Königreichen regiert, bis im 16. Jahrhundert große Teile der Insel von den Portugiesen und den Niederländern kolonisiert wurde. 1815 wurde das ganze Land Teil des Britischen Empires. Während des Zweiten Weltkriegs diente Sri Lanka den Alliierten als eine strategisch wichtige Basis im Kampf gegen das japanische Kaiserreich. Seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts wuchs der Wunsch nach Unabhängigkeit, der im Jahr 1948 nach friedlichen Verhandlungen von den Briten erfüllt wurde.{mospagebreak}

Das Klima Sri Lankas ist tropisch mit unterschiedlichen Niederschlagsverhältnissen auf Grund der Wirkungen der Monsune. Durch seine Lage zwischen dem 5. und 10. nördlichen Breitengrad hat das Land ein warmes Klima mit milden Meeresbrisen und hoher Luftfeuchtigkeit. Die Durchschnittstemperaturen reichen von 16 °C Nuwara Eliya im zentralen Hochland (wo es im Winter sogar Schnee und Frost geben kann) bis zu 32 °C in Trincomalee an der Nordostküste des Landes. Die Durchschnittsjahrestemperatur für das gesamte Land liegen zwischen 28 °C bis 30 °C. Der kälteste Monat ist der Januar, wohingegen der Mai der wärmste Monat ist.

Während der Südwesten des Landes (siehe Klimadiagramm Colombo) immerfeucht, mit zwei deutlichen Niederschlagsmaxima im Mai und Oktober ist, bringt der Südwestmonsun an der Nordost- und Ostküste nur geringe Niederschläge, da sich dieser Bereich im Lee des zentralen Gebirges befindet. Dort fallen die meisten Niederschläge während des Nordostmonsuns im November und Dezember (siehe Klimadiagramm Trincomalee). Das Niederschlagsmuster wird durch die Monsunwinde aus dem Indischen Ozean und dem Golf von Bengalen beeinflusst und wird durch vier Jahreszeiten bestimmt. Die erste Jahreszeit ist von Mitte Mai bis Oktober, wenn Südwestwinde Feuchtigkeit aus dem Indischen Ozean bringen. Wenn diese Winde auf das zentrale Hochland treffen, entstehen heftige Regenschauer am Gebirge und im Südwesten des Landes. Der Osten und der Nordosten der Insel bekommen in dieser Zeit wenig Regen. Die zweite Jahreszeit findet im Oktober und November statt. Während dieser Zeit treten periodische Windböen und manchmal auch Zyklone auf, die trübes Wetter zur Insel bringen. In der dritten Jahreszeit, Dezember bis März, bringt der Nordostmonsun Feuchtigkeit aus dem Golf von Bengalen in den Norden und Nordosten des Landes. Die letzte Jahreszeit findet von März bis Mitte Mai statt und bringt wenig Niederschlag.

 

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